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Glossar

Additiv:

Eine Substanz, die man einem Produkt zufügt, um es zu verändern.

Beschlagschutz-Additiv:

Die Einarbeitung dieses Additivs in eine Folie begünstigt die gleichmäßige Verteilung der winzigen Wassertröpfchen in Form einer durchgehenden Wasserschicht.

Oxidationshemmendes Additiv:

Ein solches Additiv verhindert das Auftreten von Mängeln in Form von schwarzen oder orangefarbenen Punkten sowie Vernetzungsgelen.

Antistatisches Additiv:

Ein Additiv, das die Gleiteigenschaft der Oberfläche verbessert.

UV-Schutz-Additiv:

Ein Additiv, das alle empfindlichen Polymere schützt, die durch die ultravioletten Strahlen der Sonne beschädigt werden können, wenn sie ihnen im Freien ausgesetzt werden.

Antiblock-Additiv:

Ein Additiv, das eine Lösung für zwei gängige, bedeutende Probleme in der Folien herstellenden Industrie bietet: Erleichterung des Aufrollens von Folienspulen wird vereinfacht; „Blocking“-Effekt.

Klebeadditiv:

Dieses Additiv wird für die Herstellung von Haftfolien aus LDPE oder LLDPE verwendet.

Kombinierte Additive:

Masterbatches mit kombinierten Eigenschaften.

Flammenhemmendes Additiv:

Dieses Additiv sorgt für Widerstandsfähigkeit gegen die Ausbreitung von Flammen.

Infrarot-Additiv:

Damit kann die während des Tages im Gewächshaus angesammelte Wärme über die Nacht beibehalten werden, und zwar mit einem Verfahren, welches vom Boden reflektierte Wärmestrahlung blockiert.

Viskositätsveränderndes Additiv:

Damit kann die Viskosität (oder MFR) des Polypropylens angepasst werden.

Mittel:

Alles, was innerhalb eines Phänomens eine Auswirkung hat.

Blockiermittel:

Bildet auf der Folienoberfläche Knötchen, die ein Rutschen der Folie vermeiden.

Verarbeitungshilfe-Additiv:

Der Zusatz einer Verarbeitungshilfe, mikroskopisch klein im Polymer dispergiert, bildet im Laufe der Extrusion eine durchgehende Gleitschicht auf der Oberfläche der Düse, wodurch das Ausfließen des Polymers unterstützt wird und unerwünschte Auswirkungen wie „Orangenhaut“ oder „Ablagerungen an der Düse“ vermieden werden.

Spülmittel:

Seine Aufgabe ist es, die Reinigung der Extruder bei einem Sortimentswechsel (Farbe, Art des Polymers) zu beschleunigen.

Gleitmittel:

Dank der Verwendung von Gleitmitteln in Polyethylenfolien kann der Reibungskoeffizient verringert werden, wobei die optischen Eigenschaften wie Brillanz, Transparenz und Klarheit erhalten bleiben.

Treibmittel:

Verursacht das „Schäumen“ der Matrize.

Bio-Kunststoff:

Dieser Begriff bezeichnet verschiedene Kunststoffe, die aus erneuerbaren Quellen stammen.

Biopolymer:

Biologisches Makromolekül, das sich durch die Polymerisierung einfacherer Moleküle oder Monomere ergibt.

Lastenheft:

Das Lastenheft ist ein wichtiges Dokument bei der Durchführung eines Projekts. Es enthält eine genaue Beschreibung der Anforderungen, welche die daran Beteiligten erfüllen sollen: Ziele, Zielgruppen, Wettbewerb, technische Spezifikationen, Zeiträume bzw. Termine usw.

Reibungskoeffizient:

Der Reibungskoeffizient ist das Verhältnis zwischen der Reibungskraft und der Anziehungskraft zwischen zwei in Kontakt befindlichen Oberflächen. Diese Kraft ist im Allgemeinen die Schwerkraft. Der Koeffizient ist ein Maß für die Schwierigkeit, mit welcher die Oberfläche eines Materials auf einem anderen Material gleitet.

Kompaktierung (Verdichten):

Agglomeration einer homogenen Mischung von Pulvern mittels Schmelzen eines der Additive. Das Schmelzen wird dadurch erreicht, dass die Mischung auf die Düse gepresst wird.

Compound :

Englischer Begriff, der Gesamtheiten bezeichnet, die aus mehreren Elementen, mehreren Materialien oder zusammengefügten Vorrichtungen bestehen.

Compoundierung:

Verfahren zur Herstellung eines Kunststoffes; dabei wird ein Polymer (thermoplastisches Resin) durch Verschmelzen mit einem oder mehreren Additiven gemischt.

Extruder, Extrudiermaschine:

Mit dieser Maschine kann die Extrusion ausgeführt werden (Technik zum Formen von Metallen, Kunststoffen usw. mittels Heiß-Strangpressen).

Extrusion:

(Thermo-)mechanisches Herstellungsverfahren, bei dem ein zusammengepresstes Material eine Düse passieren muss, welche den Querschnitt des gewünschten Formteils hat.

Granulierung:

Vorgang, bei dem das Pulver in Aggregat umgewandelt wird.

Masterbatches:

Additivkonzentrate, einschließlich Pigmente und Farbstoffe in thermoplastischem Resin (Kunstharz).

Off-shore :

Englischer Begriff; bezeichnet Vorgänge, die vor den Küsten ablaufen. Kann sich auf verschiedene Bereiche beziehen, z. B. bezeichnet „Offshore“ in der Erdölindustrie die Forschung nach und Förderung von Erdöl unter dem Meeresboden, im Allgemeinen von einer Ölplattform aus.

Peroxyd:

Oxid mit einem hohen Sauerstoffanteil.

Poly-Isobutylen (PIB):

Aus Isobutylen-Monomeren bestehendes Polymer.

Polyethylen:

Kunststoff-Variante, die man durch Polymerisierung von Ethylen gewinnt.

Polymer:

Molekül mit hohem Molekulargewicht, bestehend aus untereinander mit gleichwertigen Verbindungen verknüpften Monomeren.

Polypropylen:

Transparentes, farbloses Material, das formbar wird, wenn man es erhitzt, und das durch die Polymerisierung von Propylen entsteht.

Polytechs :

Polytechs ist ein unabhängiges Unternehmen, dessen Hauptaktivität in der Lohnherstellung von Compounds, Masterbatches und kompaktierten Additiven für die Hersteller von Polymeren und für Verarbeiter liegt. Zu dieser spezifischen Tätigkeit kommen die Herstellung und der Vertrieb eines breiten Sortiments an Additiv-Masterbatches   hinzu.

REACH :

REACH ist die Verordnung über die Registrierung, Bewertung, Zulassung und Beschränkungen chemischer Substanzen.

Lohnherstellung:

Arbeit eines Lieferanten (Verarbeiters), durchgeführt mit einem vom Auftraggeber (Geschäftsherrn/Principal) gelieferten Rohmaterial.